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Als letzten Test und letzte Qualifikationsmöglichkeit vor den Bezirksmeisterschaften nutzen die Oelder Schwimmerinnen und Schwimmer das 4. Pokalschwimmen der SVg Bottrop 1924 am vergangenen Samstag.  Insgesamt traten dort 20 Vereine mit 391 Teilnehmern an, aus Reihen der SG gingen 14 Aktive der ersten, zweiten und dritten Wettkampfmannschaft sowie der Nachwuchsmannschaft an den Start. Der gut organisierte Wettkampf zog sich über den ganzen Tag, die Ergebnisse waren teils durchwachsen, teils aber auch sehr positiv. Allem voran der neu aufgestellte Vereinsrekord von Alina Filbert über 100m Brust.

Aus der Nachwuchs- und 3. Mannschaft von Trainer Frank Bröckelmann gingen 4 Schwimmerinnen an den Start. Für Lea Meyer (2009) war der Bottroper Wettkampftag ein harter Tag. Frühe Abfahrt, die volle Schwimmhalle, starke Konkurrenz und eine falsche Disqualifikation über 100m Rücken stimmten sie nicht gerade positiv. Doch eine Silbermedaille über 200m Rücken ließ am Ende des Tages doch Freude aufkommen. Sophie Buhl (2006) stellte zwei neue Bestzeiten aus, diese Resultate lassen einen positiven Blick auf die OWL-Meisterschaften zu. Gute Verbesserungen zeigte außerdem Pia Paschedag (2007), und dass trotz des bestehenden Trainingsrückstandes. Smilla Sehring (2007) komplementierte das Team von Bröckelmann. Bei ihr zahlten sich Trainingslager- und Eifer aus. Sie ist ein Garant für konzentriertes Schwimmen und Umsetzen des Erlernten. So hat sie schon jetzt durch ihre Bestzeiten den Anschluss an die zweite Wettkampfmannschaft geschafft.

Die erste und zweite Mannschaft der SG war zahlreicher vertreten. So kommt Rhea Steinsträter (2002) immer besser in Fahrt, Bestzeiten hat sie nur um wenige Zehntel verpasst oder aber unterboten. Außerdem schwamm sie über 100m Brust mit Platz 4 nur knapp am Podest vorbei. Ihre Schwester Lina Steinsträter (2005) ging geschwächt durch eine Erkältung an den Start, aber auf die 200m Schmetterling wollte sie dennoch nicht verzichten. Am Ende absolvierte sie ihre Starts sogar besser als erwartet. Charlin Lütke-Besselmann (2004) hat immer noch keinen Weg zu ihrer alten Form gefunden, sie gibt aber nicht auf und arbeitet weiter hart daran, ihre Form vom Jahresanfang wieder zu erlangen. Nicht zufrieden mit der abgelieferten Leistung im Becken war auch Tabea Lohmann (2004). Lediglich eine von 4 möglichen Bestzeiten konnte sie erreiche (50m Schmetterling in 00:38,41). Trostpflaster war für sie der erste Platz über 100m Brust. Bei Henrike Hoppe (2004) lief es stattdessen nach eher durchwachsenen Ergebnissen wieder besser. So konnte sie 2 neue Bestzeiten verzeichnen. Außerdem feierte sie freiwillig Premiere mit ihrem Start über 200m Schmetterling, die sie konzentriert und souverän geschwommen ist. Unerwartet gut waren die Ergebnisse von Alina Filbert (2005). Endlich gelang ihr über 100m Brust ein neuer Kurzbahnvereinsrekord mit 01:24,26. Dabei war sie 14 hundertstel schneller als der alte Rekord aus 1979. Auch über 200m Rücken verbesserte sie sich trotz Verschluckens und blieb erstmals unter der 3-Minutengrenze.

Bei den Herren gab es ebenfalls Licht und Schatten. So schrammte der 18-jährige Ron Vorjohann über 50m Freistil nur knapp an einer neuen Bestzeit vorbei, über die 200m- Lagendistanz verbesserte er stattdessen die alte Zeit um knapp eine Sekunde. Bei Moritz Schorr (2002) verhinderten Magenprobleme neue Topzeiten und mögliche Finalteilnahmen. Sein gesamter Fokus liegt nun auch auf den anstehenden OWL-Meisterschaften. Ähnliches bei Luca Lütke-Besselmann (2002), der aufgrund von Schulterproblemen nicht an seine Bestzeiten anknüpfen konnte. Medaillensammler war an dem Samstag Pascal Moré (2003). 2x Gold und 3x Silber gab es für ihn. Noch dazu kommt mit 00:28,82 über 50m Schmetterling eine neue Bestzeit hinzu. Diese liegt zwar noch knapp hinter der Bestzeit der langen Bahn, dennoch ist sie ein Zeichen für die steigende Form. Fernziel bleiben die deutschen Jahrgangsmeisterschaften im kommenden Jahr für ihn. Ein tolles Ergebnis erreichten die Männer auch noch bei der 4x100m- Freistilstaffel. In Besetzung Lütke-Besselmann, Vorjohann, Moré und Schorr erreichten sie in 04:17,25 den zweiten Platz.

„Bis zu den OWL-Meisterschaften sind noch einige Verbesserungen notwendig“, stellt Trainer Guido Teckentrup fest. „Aber in Summe kann ich ein positives Fazit ziehen“.

 

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