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Am letzten Wochenende traf sich die ostwestfälische Schwimmelite im altehrwürdigen Hallenbad zu Stukenbrock, um in den Jahrgängen 2008 und älter ihre Meister über die 50-, 100 und 200m-Strecken zu ermitteln. Außerdem gab es für den Jahrgang 2009 einen Mehrkampf über 200m Lagen und 400m Freistil zu bestehen.

Mit dabei ein Team der SG Oelde, bestehend aus Nina Focke (2009), Lea Sophie Meyer (2009), Isabell Bothe (2008), Smilla Sehring (2007), Sophie Buhl (2006), Alina Filbert (2005), Niko Dierkes (2006), Pascal Moré (2003), Luca Lütke-Besselmann (2002) und Moritz Schorr (2002). Betreut wurden die Aktiven von ihren Trainern Frank Bröckelmann und Guido Teckentrup.

Im Mehrkampf starteten Lea Sophie Meyer und Nina Focke für die SG Oelde. Highlight hier war sicherlich die Verbesserung über 400m Freistil von fast 40 Sekunden auf 6:58,84 für Lea Sophie. Am Ende belegte sie in der Endabrechnung einen tollen 9.Platz. Leider hatte Nina Focke etwas Pech, ein Frühstart über 400m Freistil bedeutete auch gleichzeitig die Disqualifikation im Mehrkampf. Und doch war Trainer Bröckelmann von der Entwicklung der beiden Schützlinge innerhalb der letzten Wochen beeindruckt.

Ebenfalls ein Debütant bei den Meisterschaften war Niko Dierkes. Er erkämpfte sich den 7. Platz über 200m Brust in 3:22,93 und sein Trainer Frank Bröckelmann war mit diesem Ergebnis doch sehr zufrieden. Vier neue Bestzeiten und Plätze im vorderen Mittelfeld waren das Ergebnis der vier Starts von Isabell Bothe (08). Hier musste sie sich, trotz teilweise deutlicher Verbesserungen der starken Konkurrenz geschlagen geben. Dieses „Schicksal“ ereilte auch Sophie Buhl (06): Immerhin drei von vier möglichen neuen Bestzeiten dank Techniktraining und verbesserter Konzentration während des Rennens waren an diesem Wochenende das Maximum für die junge Schwimmerin. Ihre derzeit bestechende Form stellt Smilla Sehring wieder unter Beweis: Auf allen drei Bruststrecken überzeugte sie durch jeweils drei neue Bestzeiten: Darunter über 100m Brust in 1:33,06 die zweitschnellste Saisonzeit in der SG und einer Verbesserung über 200m Brust von 6 Sekunden auf eine 3:27,49.

Neben den zukünftigen Leistungsträgern aus der Nachwuchsmannschaft gingen auch die „alten Hasen“ der 1. Mannschaft bei den OWL-Meisterschaften an den Start. Alina Filbert, zuletzt noch äußerst erfolgreich und schnell im Wasser unterwegs, hatte an diesem Wochenende etwas Pech: Ein Infekt machte ihr einen Strich durch die Planungen für diese Meisterschaften. So konnte sie nur am Samstag starten und sich gegen eine ihrer stärksten Konkurrentinnen über 50m Brust in 0:37,56 den Vizemeister erobern. Die übrigen Starts musste sie dann kurzfristig absagen. Ebenfalls nur am Samstag konnte Pascal Moré starten. Er gewann über 100m Rücken in 1:09,25 die Bronzemedaille. Trotz neuem Vereinsrekordes über 50m Schmetterling in 0:28,41 reichte diese starke Zeit tatsächlich nur für den Platz 6, ein Zeichen dafür, wie stark der Jahrgang 2003 im Bezirk besetzt ist.

Komplettiert wurde das OWL-Team von Luca Lütke-Besselmann und Moritz Schorr. Beide gingen im Jahrgang 2002 ins Titelrennen. Freistilspezialist Schorr zeigte sich auf den Punkt fit und sorgte gleich zu Beginn über 200m Freistil für einen Paukenschlag: 2:07,18 bedeuteten den Titel des Vizemeisters und die zweitschnellste Zeit innerhalb der SG Oelde seit 1995! Es folgten noch zwei Vizemeister über 200m Schmetterling (2:39,25) und 50m Freistil (0:26,10) sowie zum Schluss noch der 3. Platz über 100m Schmetterling (1:08,67). Nach fünft Starts mit vier neuen Bestzeiten eine überaus erfolgreiche Bilanz für Moritz.

Den einzigen Titel des Bezirksmeisters konnte sich Luca Lütke-Besselmann erkämpfen. Zur Freude seines Trainers Guido Teckentrup gelang ihm dieses Kunststück im internen Duell über 200m Schmetterling gegen Moritz Schorr in 2:37,67! Neben diesem Titel seien aber auch noch die 200m Rücken erwähnt: 2:26,70 bedeuteten den Titel des Vizemeisters und die zweitschnellste Zeit in der SG seit 1994! Insgesamt 6x ging Lütke-Besselmann an den Start, gewann einen Titel, einen Vizemeister und zwei Mal den 3. Platz.

Ein Titel, fünf Vizetitel, vier dritte Plätze und ein neuer Vereinsrekord lassen am Ende eines langen Wochenendes beide Trainer zufrieden und stolz eine sehr positive Bilanz von den diesjährigen Kurzbahnmeisterschaften ziehen. Bröckelmann und Teckentrup freuen jetzt auf ein entspanntes Saisonende.

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