DMS: Damenmannschaft kann Abstieg aus Bezirksliga nicht verhindern

"Wir schwimmen nicht nur schnell, wir sehen dabei auch noch gut aus": Unter diesem Motto ging die Damenmannschaft unter widrigen Bedingungen bei den DMS an den Start. Das Bild zeigt von links: Trainer Moritz Schorr, Malin Rose, Nina Focke, Charlin Lütke-Besselmann, Mia Schäfer, Unterstützerin Luna Edelmeyer, Elisa Hegemann, Carina Westerlemke, Cora Dierkes und Trainer Guido Teckentrup

20.01.2026

Am vergangenen Sonntag stand für die Damenmannschaft der SG Oelde die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen  in der Ostwestfalen-Liga in Schloß Holte-Stukenbrock an - ein Jahreshöhepunkt im Schwimmkalender für jeden Verein. In diesem Jahr standen die DMS jedoch von Beginn an unter schwierigen Vorzeichen für die erfolgsverwöhnte Mannschaft der SG. Gleich drei krankheitsbedingte Ausfälle schwächten das Team erheblich - einer davon sogar erst am Wettkampftag selbst. Unter diesen Umständen wurde der Wettkampf für die Schwimmerinnen des verhältnismäßig doch kleinen Schwimmvereins zu einer großen Herausforderung. Trotz engagierter Leistungen und kämpferischem Auftreten fehlten der Mannschaft von Trainer Moritz Schorr am Ende 1655 Punkte, sodass der Abstieg aus der Bezirksliga nicht mehr zu verhindern war. Die Konkurrenz aus Beckum, Schloß Holte-Stukenbrock sowie die jeweils zweiten Mannschaften des ST Bielefeld und der Wasserfreunde Bielefeld war an diesem Tag einfach stärker. 

Mia Schäfer (2012) rückte kurzfristig ins Team nach. Ihre Premiere bei den DMS meisterte sie aber souverän: Ein Fehler über 100m Rücken, der zunächst zur Disqualifikation führte, konnte sie im Nachschwimmen erfolgreich korrigieren - mit ihrer dort erzielten Zeit von 1:31,86 unterbot sie ihre persönliche Bestzeit. Nach ihrem letzten Start gab es große Erleichterung und Freunde bei ihr über drei neue Bestzeiten. Für einen kurzen Schreckmomente sorgte plötzlich auftretende Übelkeit bei Malin Rose (2011) nach dem Start über 200m Lagen. Dennoch setzte die Sportlerin den kräftezehrenden Wettkampf fort und schwamm anschließend noch starke Zeiten, darunter eine neuen Bestzeit über 50m Brust (40,58).

Cora Dierkes (2010) war bereits im Vorfeld angeschlagen, sodass an diesem Sonntag keine Wunder zu erwarten waren. Ihre Leistungen entsprachen den Erwartungen des Trainers - dennoch sammelte sie viele Punkte für die SG. Trainingskameradin Nina Focke (2009) zeigte solide Leistungen. Mit unter anderem den drei Schmetterlingstrecken hatte sie ein anstrengendes Wettkampfprogramm. Trotz Trainingsrückstand schwamm sie eine neue Bestzeit über 50m Schmetterling (39,47), insgesamt war sie jedoch nicht vollständig zufrieden mit ihren Rennen. Zufrieden hingegen zeigte sich Elisa Hegemann (2009). Bei ihren fünf Starts schwamm sie dreimal knapp an einer neuen Bestzeit vorbei. Besonders ihre Leistungen über 50m und 100m Freistil brachten der SG jeweils über 400 Punkte - ein wichtiger Beitrag der talentierten Schwimmerin zum Punktestand der SG. Charlin Lütke-Besselmann (2004) blieb unter ihren persönlichen Erwartungen, holte aber ebenso mit ihren fünf Starts wertvolle Punkte für die Mannschaft.

Eine wahre Leistungsexplosion zeigte an diesem Sonntag trotz aller Strapazen Carina Westerlemke (1989), die das mit Abstand härteste Programm zu bewältigen hatte: 800m Freistil, 400m Freistil, 200m Schmetterling sowie 100m und 200m Freistil. Sie lieferte zugleich die besten Ergebnisse ab. Vereinsrekorde über 800m Freistil (10:09,43) und 400m Freistil (04:56,05) sowie eine Bestzeit über 200m Schmetterling (02:59,69) gingen auf ihr Konto. Mit 2143 Punkten hatte sie einen großen Anteil am Gesamtpunktestand der SG.

Viele ungeplante Starts, ein extrem anstrengendes Wettkampfprogramm und viel Stress durch kurzfristige Umstellungen der Mannschaft und Strecken forderten ihren Tribut. Dennoch bewiesen die Schwimmerinnen großen Kampfgeist und Teamzusammenhalt. Mit voller Motivation peilen die Damen der SG Oelde im nächsten Jahr den sofortigen Wiederaufstieg an.  

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